MSG II: ARBEITSSIEG MIT STARKER ERSTER HALBZEIT

MSG Schwarzbach II – TG Rüsselsheim III 34:25 (20:13)

War kaum zu bremsen: Niklas Wilhelm warf zehn Tore für die MSG II – Foto: MSG Schwarzbach

Erste Hälfte hui, zweite Hälfte geht so: Das ist das Resümee des Trainers Holger Krohn nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel. Die TG Rüsselsheim erschien stark ersatzgeschwächt zur Partie, und es war daher schon recht früh erkennbar, dass ein Sieg der MSG in jedem Fall erreicht werden sollte. Anfänglich noch etwas instabil in der Abwehr, tat man sich ein wenig schwer. Mit schnellem Umschaltspiel nach vorne baute man aber recht zügig einen Vorsprung aus. Vor allem Niklas Wilhelm nahm seinen Gegenspieler praktisch auseinander. Nach Abpfiff der ersten Halbzeit erzielte Moritz Gärtner das „Tor des Monats“, indem er einen Freiwurf direkt verwandelte. Die zweite Halbzeit begann überzeugend, und man erlebte phasenweise eine gut aufgelegte MSG-Mannschaft. Die beiden Regisseure Tizian Weimann und Dennis Gendritzki trafen beide quasi abwechselnd, und Thiemo Winkes (A-Jugend) markierte drei sehenswerte Treffer. Zwischendurch kehrte allerdings immer wieder der Schlendrian ein, und man vergab viele klare Chancen, so dass das Endergebnis zu niedrig ausfiel. Nichtsdestotrotz war der Sieg eine sehr gute Mannschaftsleistung und ein wichtiger Baustein für das Saisonziel, ganz oben mitspielen zu wollen.

ES SPIELTEN: Anil erol, Janik pfeffer (TOR), Niklas wilhelm (10/3), Dennis gendritzki, tizian weimann (je 5), marcel wötzold, thiemo winkes (je 4), silas wessely (3), Kamal Idrissou (2), Moritz gärtner (1), benedikt grudda, laurent witt, onur erol, sven dost

MSG II: Zum Start direkt die 40-Tore Marke geknackt

MSG SCHWARZBACH II – TSG EDDERSHEIM III 40:26 (20:13)

Der erste Grundstein im Kampf um den Aufstieg ist souverän gelegt. Der Sieg der MSG II stand zu keiner Zeit außer Frage. Man wusste nicht, wie stark der Aufsteiger aus Eddersheim sein wird. 14 bis in die Haarspitzen motivierte Spieler zeigten den Gästen aber gleich, wo es lang geht. Zwar gingen die Edderheimer mit 1:0 in Führung – das war´s dann aber auch. In der 6. Minute stand bereits eine 6:3-Führung. Torwart Janik Pfeffer zeigte, was er kann, und nun übernahmen andere Spieler das Ruder. Obwohl man sich den einen oder anderen unnötigen Treffer einfing, sorgten Sven Dost, Marius Georg (je 3 Treffer), Jonathan Karaus (2 Treffer, aus der A-Jugend) und Ben Grudda für einen komfortablen Halbzeitstand. In der 2. Halbzeit (jetzt mit Anil Erol im Tor, der ebenso eine sehr gute Leistung bot), schoss sich der Rückraum der MSG durch konsequentes Spiel der 2. Angriffswelle richtig warm. Niklas Wilhelm und Lennart Krohn trafen nach Belieben, Lasse Eutebach (2 Treffer, aus der A-Jugend), Tizian Weimann, Niklas Wisler, Onur Erol und Dennis Gendritzki legten noch eine Schippe drauf und bauten den Vorsprung weiter aus. Marius Georg markierte den 40. Treffer der MSG zum Schlussstand von 40:26. Trainer Holger Krohn war sehr zufrieden. „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, und das haben wir souverän hinbekommen. Es gibt sicherlich noch bessere Mannschaften in der Liga, aber solche Spiele muss man erst einmal gewinnen, und 40 Tore sprechen für sich. So kann und soll es weitergehen.“

ES SPIELTEN: Anil Erol, Janik Pfeffer (Tor), Lennart Krohn (10), Marius Georg (5), Silas Wessely, Niklas Wilhelm (je 4), Tizian Weimann, Sven Dost (je 3), Benedikt Grudda, Onur Erol, Jonathan Karaus, Dennis Gendritzki, Lasse Eutebach (je 2), Niklas Wisler (1)

MSG II: Großer Kampf reicht am Ende nicht

MSG Schwarzbach – TG Schierstein II 20:23 (9:14)
Großer Kampf reicht am Ende nicht im Auftaktspiel

Am ungewöhnlichen Donnerstagabend musste die MSG II erstmals ran. Gewarnt von den guten Ergebnissen der ersten Spiele des Gegners, machte sich das Team auf eine harte Abwehr gefasst. Doch hochmotiviert, dass es endlich losgeht, ging das Team in das Spiel. Schnell war aber zu merken, dass hier ein richtig guter Gegner in die Schwarzbachhalle gekommen war. Schierstein stellt eine sehr gute und rustikale Abwehr, gegen die sich die Schwarzbacher sehr schwer taten. Trotzdem kam das Team immer wieder zu schönen Toren aus dem Tempospiel heraus. Es ging aber mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeit. Die zweite Hälfte wurde besser, die Truppe gab sich nie auf und zeigte geschlossen, dass sie die Wende schaffen wollte. Schierstein dezimierte sich unnötig durch viele Strafen und begünstigte dadurch den Kampfeswillen der MSG. Mit einer Manndeckung gegen den wurfgewaltigen Rückraumspieler wurde alles versucht, doch zum Schluss reichte es leider nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. So musste sich das Team von Trainer Steffen Wipfler geschlagen geben. „Mir hat gefallen, wie die neuen jungen Leute ihr erstes Aktivenspiel gemacht haben und wie das Team zusammen gekämpft hat“, so der Trainer.

Es spielten: Nils Hipper, Stefan Müller (Tor), Dominik Fries (1), Marcel Wötzold, Thomas Huhmann (4), Andre Piddiu (4), Laurent Witt, Kamal Idrissou (1), Florian Schmitt (3), Tizian Weimann (4), Christoph Schappert (2), Daniel Hipper (1), Niklas Wilhelm, Johannes Theis

 

MSG II: Sieg im Reserveduell

Die MSG Schwarzbach II setzte sich im direkten Duell um Platz 6 deutlich bei der HSG Neuenhain/Altenhain II durch und festigte dadurch diesen Mittelfeldplatz.
Auf Seiten der Gäste mussten mit Schopper und Knoche gleich beide Rückraummittespieler passen. Zudem fehlte Torwart Müller verletzungsbedingt während Schneider und Büchter, der zeitgleich seine C-Jugend in die Oberligaqualifikation coachte, ebenfalls nicht zur Verfügung standen. Glücklicherweise kehrte Louis Weinfurth nach seinem schriftlichen Abitur in den Kader der MSG II zurück und zeigte direkt eine ansprechende Leistung.
Die knappe Hinspielniederlage war allen Spielern der MSG noch gut im Gedächtnis. Vor allem das gute Zusammenspiel mit dem Kreisläufer der HSG wollte Schwarzbach verhindern und aus einer sicheren Abwehr über die blitzschnellen Außenspieler ins Tempospiel kommen.

Zum Spiel

Dieses Vorhaben konnte von Beginn an gut umgesetzt werden und so führte Schwarzbach schnell 2:4, setzte sich folgend weiter über Ballgewinne in der Abwehr und daraus resultierenden einfachen Toren über Piddiu und Weinfurth ab und zwang den Heimtrainer beim 6:10 zur grünen Karte. Die MSG blieb aber weiter dominierend, kassierte in den ersten 30 Minuten nur neun Gegentore und führte zur Halbzeit mit sieben.
Die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte war geprägt von ausgelassenen Chancen auf beiden Seiten, wobei Marcus Deppe, besonders in dieser Phase, ein extrem sicherer Rückhalt im Tor der Kombinierten vom Schwarzbach war und die HSG so keinen Profit von der kurzen Schwächephase der MSG herausschlagen konnte. Die Gäste fingen sich, erhöhten auf 12:22 und die Partie war dadurch schon früh entschieden. Jeder Feldspieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen und so stand am Ende ein verdienter Auswärtssieg in einem fairen Spiel, das aufgrund des Fernbleibens des angesetzten Schiedsrichters vom eigentlich Zeitnehmer gepfiffen wurde. An dieser Stelle ein großes Lob für das spontane Einspringen und die gute Leitung.
Besonders hervorzuheben bleibt die Erkenntnis, dass der Einsatz von Filigrantechniker Dominik Fries im Rückraumzentrum nicht nötig war um im Angriffsspiel entscheidende Impulse zu setzen. Trainer Wipfler konnte sich diesen Joker diesmal sparen, da sowohl Huhmann, als auch Nachwuchstalent Gendritzki diese Position bestens ausfüllten.

Ausblick

Wer wissen möchte, ob Wipfler seinen Trumpf im letzten Heimspiel der MSG II zieht kommt vorbei und unterstützt uns im Derby gegen die HSG Sindlingen/Zeilsheim II. Anpfiff ist am Sonntag, den 22.4.2018, um 18 Uhr in der Schwarzbachhalle.

Es spielten: Deppe (Tor); Schappert (5/1), Gendritzki, Piddiu (je 4), Fries, Racky (je 3), Huhmann, F. Schmitt (je 2), Weinfurth (2/1), Burkhardt, A. Schmitt und Wilhelm (je 1)

Die Saison geht – Pfingsten kommt.

Pfingstturnier

Pfingstturnier vom 18. bis 20. Mai: Vorbereitung? Läuft!

Bei den derzeit eisigen Temperaturen ist kaum an Sport draußen unter freiem Himmel zu denken. Das tun die Handballer der TuS Kriftel allerdings schon seit einigen Monaten. Denn die Vorbereitungen für einen Klassiker laufen auf Hochtouren: Dass Pfingstturnier vom 18. bis 20. Mai auf dem Krifteler Sportplatz will schließlich geplant werden. Und da hat sich das Orga-Team wieder eine Menge für die hoffentlich zahlreichen Gäste einfallen lassen. Natürlich steht der Handballsport im Mittelpunkt auf den sechs Rasenplätzen. Am Samstag, 19. Mai, legen die Damen, Männer, die A- und B-Jugendlichen ab 13 Uhr los. Zudem gibt es wieder ein Fun-Turnier (ab 16 Uhr), bei dem Handball und Fußball gemischt gespielt werden soll.

Das Festzelt schließt sich oben auf dem Sportplatzgelände wieder direkt ans Spielgeschehen an, so dass die Zuschauer hautnah dabei sein können. Das gilt hoffentlich auch die Party am Abend im Zelt, zu der die Handballer gleich zwei DJs ankündigen. Für Essen und Getränke satt ist an allen drei Tagen natürlich bestens gesorgt.

Der Sonntag, 20. Mai, steht wieder im Zeichen des Nachwuchses – von den Minis bis zu E-Jugend. Los geht es um 12 Uhr. Für eine Hüpfburg und ein Kinderprogramm drumherum wird gesorgt. Am Freitag, 18. Mai, hat sich der Pfingstausschuss zum Auftakt etwas Neues einfallen lassen: Es gibt ab 20 Uhr den ersten „Berry-Beerpong-Cup“. Allemal eine Gaudi, so wie auch das gesamte Pfingstturnier den Teams vor allem ganz viel Spaß bringen soll.

Für alle Turniere an Pfingsten in Kriftel gilt: Mannschaften sind noch willkommen. Sie können sich jederzeit anmelden unter www.tus-kriftel-handball.de oder per Mail an turnier@tus-kriftel-handball.de . Offizieller Meldeschluss ist der 15. Mai. Die Teilnahmegebühr liegt für Aktive bei 40 Euro, für Jugendteams bei 30 Euro. Wer das Vereinspaket für 150 Euro bucht, kann so viele Mannschaften melden, wie er möchte. Selbstverständlich können interessierte Vereine wieder auf dem Sportplatzgelände zelten, die TuS bietet für die Gäste auch ein Frühstück an und unterstützt bei der Logistik.

MSG 2: Einbruch nach der Pause

SV Fun-Ball Dortelweil – MSG Schwarzbach II 25:20 (9:13)

Eine vermeidbare Niederlage erlitt die MSG Schwarzbach II beim Bad Vilbeler Stadtteil Dortelweil. Danach sah es in den ersten 30 Minuten allerdings nicht aus. Schwarzbach zeigte in Halbzeit eins eine stabile Deckung, die den wurfstarken Linkshalben von Fun-Ball größtenteils aus dem Spiel nahm und den Gastgebern somit ihrer wichtigsten Waffe beraubte. Zudem erwischte Marcus Deppe im Tor der Gäste einen Sahnetag und vereitelte etliche Chancen unter anderem zwei Siebenmeter. So wog es zunächst nicht allzu schwer, dass die Wipflersieben zu selten ins Tempospiel kam und in der Offensive viele technische Fehler produzierte.

Bis zum 6:6 war das Spiel ausgeglichen dann zogen die Gäste mit drei Treffern in Serie davon. Zur Halbzeitsirene lagen die Schwarzbächler dann sogar mit vier Toren in Front.

Diese Vier-Tore-Führung war nach einem schwachen Start in die zweite Halbzeit, wo selbst beste Chancen ausgelassen wurden, bereits nach wenigen Minuten passé und der Gleichstand beim 16:16 wiederhergestellt. Fortan entwickelte sich ein zähes Ringen um jedes Tor, beide Mannschaften taten sich im gebundenen Spiel extrem schwer und so ging es gleichauf in die letzten Minuten. Dort hatten die Gastgeber ihre beste Phase, während den Kombinierten vom Schwarzbach die Puste ausging. Letztlich nutzte Spaßball hier vor allem eine doppelte Überzahl zur Entscheidung und siegte am Ende deutlich zu hoch. Bleibt zu hoffen, dass die MSG Schwarzbach II am 17.3 um 18:30 Uhr in der Schwarzbachhalle zum nächsten Ligaspiel endlich mal über 60 Minuten zeigen kann was in ihr steckt. Gastieren wird der TV Gonzenheim den man in der Hinrunde denkbar knapp mit 24:23 schlug.

Es spielten: Deppe, Müller (beide Tor); Piddiu, Schappert (je 4), Gendritzki, Huhmann (je 3), Fries (2), Knoche, Racky, Schopper, Wilhelm (je 1), Burkhardt und Schmitt.

MSG 2: Niederlage im Derby

MSG Schwarzbach II – HSG Wallau/Massenheim 19:21 (9:9)

Eine bittere Heimniederlage musste die MSG Schwarzbach II gegen den Nachbarn der HSG Wallau/Massenheim einstecken. Während Wallau damit weiter ein Wörtchen um den Aufstieg mitredet, verschwindet die Spielgemeinschaft von Kriftel und Hofheim weiter im Niemandsland der Tabelle.

Der Gast begann besser und führte folgerichtig schnell mit 5:2. Diesen Rückstand egalisierten die Spieler von Trainer Steffen Wipfler postwendend durch einfache Tore im Tempospiel und fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeigten hierbei eine ordentlich Defensivarbeit, die von den je überragenden Torhütern tatkräftig unterstützt wurde. In der Offensive agierten die Teams ideenlos und leisteten sich viele technische Fehler, weshalb die Zuschauer ein extrem torarmes Spiel zu Gesicht bekamen. Zum Pausentee stand somit ein leistungsgerechtes, einstelliges, Unentschieden auf der Anzeigetafel.

Das Spiel nahm entgegen des Plans der Heimsieben nicht an Fahrt auf, sondern war auch im zweiten Durchgang zerfahren. Gelungene Offensivaktionen blieben hüben wie drüben weiter Mangelware und so lebte das Spiel ausschließlich von seiner Spannung. Schwarzbach fand zu selten Lücken gegen die massive 6-0 Deckung der HSG und wenn doch scheiterte man immer wieder am glänzend aufgelegten Gästetorhüter. Stefan Müller im Tor der MSG stand dem aber in Nichts nach, entnervte die Gästeschützen und zeigte über 60 Minuten seine stärkste Saisonleistung. Sieben Minuten vor Ende schien das Spiel dann aber entschieden. Das Gästeteam führte mit 16:19 bevor die nun angesetzte Manndeckung der Schwarzbächler fruchtete und die daraus resultierenden zwei schnellen Treffer die Partie wieder spannend machten. Schlussendlich reichte es für die MSG Schwarzbach jedoch nicht mehr etwas Zählbares zu erringen und Wallau spielte den verdienten Sieg abgeklärt nach Hause. Kämpferisch eine gute Leistung der MSG, spielerisch mit viel Luft nach oben. Hier gilt es in der kommenden Trainingswoche anzusetzen um in Dortelweil die schmerzliche Hinspiel Niederlage wett zu machen.

Es spielten: Deppe, Müller (beide Tor); Schappert (5), Piddiu (3), Burkhardt, Gendritzki, Schneider, Wilhelm (je 2), Knoche, Schmitt (je 1), Huhmann (1/1), Racky und Schopper.

MSG 2: Sieg bei der SG Sossenheim

SG Sossenheim – MSG Schwarzbach II 23:28 (12:11)

Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart nahm sich die MSG für das Gastspiel bei der SG Sossenheim viel vor, wollte endlich wieder siegen, musste dabei jedoch auf die Dienste von Büchter, Fries, Huhmann, Schappert und Weinfurth verzichten.

Der Anfang der ersten Halbzeit verlief bis zum 5:5 ausgeglichen, bevor die Heimsieben die erste Serie startete und blitzschnell auf 10:5 davonzog. Trainer Steffen Wipfler legte die grüne Karte und fand in seiner Ansprache offensichtlich die richtigen Worte. Die leichtfertigen Ballverluste wurden eingestellt und die Abwehr nun aktiver gestaltet. Die daraus folgenden Ballgewinne konnten in einfache Tore umgemünzt werden und so kam Schwarzbach der SG Tor um Tor näher. Zum Halbzeitpfiff war der Vorsprung von Sossenheim auf ein Tor geschmolzen.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verliefen noch ausgeglichen, dann legte die MSG einen Gang zu und übernahm das Kommando. Aus dem 16:15 machten die Kombinierten mit vier Toren in Folge eine 3-Tore-Führung und zwangen den Heimtrainer zur Auszeit. Sossenheim kam nochmal ran auf 19:20, konnte in der Folge aber nicht mehr ausgleichen und war beim 20:25 fünf Minuten vor Ende geschlagen. Die MSG siegte, in einer sehr fairen Partie, aufgrund der Leistungssteigerung ab dem zweiten Drittel verdient.

Ein wichtiger Erfolg für die MSG Schwarzbach II, die in der kommenden Woche die SG Wallau/Massenheim zum Heimspiel in der Schwarzbachhalle empfängt. Anwurf für das Derby am Samstag (24.2.) ist um 17 Uhr.

Es siegten: Deppe, Müller (Tor); Gendritzki, Schneider (je 6), Piddiu (5), F. Schmitt (4/4), Schopper (3), Burkhardt, Knoche (je 2), Racky, A. Schmitt und Wilhelm.

MSG 2: Niederlage zum Rückrundenauftakt

HSG Seckbach/Eintracht II – MSG Schwarzbach II 26:23 (8:9)

Hochmotiviert und gut eingestellt ging es für die MSG Schwarzbach II nach zwei starken Trainingswochen zum Tabellennachbarn, der HSG Seckbach/Eintracht II.

Im Duell der Reservemannschaften starteten die Gäste besser in die Partie, setzten sich beim 4:7 Mitte der ersten Halbzeit als erste Mannschaft auf drei Tore ab und dominierten mit einer betongleichen Abwehr. Das Angriffsspiel hingegen hakte – ungewohnt viele Abspielfehler und wieder einmal eine höchstens durchschnittliche Chancenauswertung verhinderten eine höhere Pausenführung.

Nach der Pause nahm die Partie dann deutlich an Fahrt auf. Beide Teams kamen über erste und zweite Welle zu einfachen Torerfolgen und so entwickelte sich ein munteres Spiel, in der die Eintracht immer mehr die Oberhand gewann und nach 40 Minuten mit vier Toren in Führung lag. Die Wipflersieben kämpfte jedoch unaufhörlich und hatte mehrmals die Chance auf den Ausgleich. Alles wurde versucht bis hin zur offenen Manndeckung, jedoch musste sich die MSG Schwarzbach am Ende, nach einem großen Kampf, geschlagen geben. Die Spielgemeinschaft aus Frankfurt gewann schlussendlich in einer guten C-Klasse Partie, nicht unverdient, mit 26:23.

Dennoch lässt sich viel Positives transportieren. Die kämpferisch wohl beste Leistung der Saison stimmt Trainer Wipfler positiv für die kommenden Aufgaben. Schon nächsten Samstag 18:15 Uhr in der heimischen Brühlwiesenhalle geht es gegen Aufstiegskandidat Seulberg erneut um Punkte.

Es spielten: Müller (Tor); Schappert (6), Huhmann (5/5), Piddiu, Knoche (je 4), Schneider, Weinfurth (je 2), Fries, Schmitt, Schopper, Wilhelm, Gendritzki, Büchter.

MSG 2: Die verflixten letzten acht Spielminuten

Männer II: MSG Schwarzbach – MSG Neuenhain/Altenhain II 25:27 (14:13)

Einen Siebenmeter verschossen, drei freie Chancen versemmelt, drei Kreisanspiel-Versuche dem Gegner in die Hände geworfen und das Spiel weggeworfen. Soweit der Spielbericht der letzten acht Minuten. „Wären das die ersten Minuten des Spiels gewesen, wäre ich gegangen“, sagte Interimscoach Christoph Richter. Leider überdeckt der Frust über den verschenkten Sieg dabei, dass man bis zu den Schlussminuten ein gutes Spiel auf die Beine gestellt hatte. „Der Gegner war gut, und wir waren es auch – ich habe in dieser Klasse schon deutlich bescheidenere Spiele gesehen“, betonte Richter.

Man hatte sich nach leichten Startschwierigkeiten gut auf den Gegner eingestellt. Das auf Schnelligkeit und Bewegungsfreude aufgebaute Spiel des Gegners wurde gut ausgebremst und ein Drei-Tore-Rückstand aufgeholt. Richter: „Einzig der gegnerische Kreisläufer, der sich scheinbar mit einer Tarnkappe durch unsere Abwehr bewegte, stellte unsere Jungs noch vor eine unlösbare Aufgabe.“ Dies machte sich besonders in der Schlussphase bemerkbar, als – gegen jede Absprache – zwischen Abwehr und der Kreislinie konsequent ein Meter Platz gelassen wurde. Dies fiel zwar einigen Spielern auf – führte allerdings nicht zu einer Korrektur, sondern zu einigen Unstimmigkeiten untereinander, die (obwohl inhaltlich korrekt) leider in der Quantität überzogen waren. Dennoch – bei aller Kritik – das Spiel war von beiden Seiten gut, ausgeglichen und spannend. Jedes Team hatte mal die Nase vorne – aber keiner konnte sich entscheidend absetzen. In der 50. Minute hatte man sich einen verdienten Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet, der bei konsequenter Chancenverwertung hätte höher ausfallen und das Schlussdrama verhindern können. Doch dann begannen die letzten acht Spielminuten…

Es spielten: M. Deppe, S. Müller (Tor), T. Huhmann (4/3), A. Piddiu (2), T. Knoche (2), M. Burkhardt (1), F. Schmitt (4), F. Schopper (1), M. Krüger, N. Wilhelm (1), D. Gendritzki (6), H. Büchter, L. Weinfurth (4)