Souveräner Heimsieg der MSG

MSG Schwarzbach – HSG Eschhofen/Steeden 43:26 (22:17)

Spätestens nach dem dürftigen Auftritt in der vergangenen Woche waren die Vorzeichen mit Blick auf die Tabelle klar: Gegen den Tabellenzwölften, die HSG Eschhofen/Steeden, die mit Rückenwind in die Schwarzbachhalle reiste, waren zwei Punkte Pflicht.

Zu Beginn deutete jedoch vieles darauf hin, dass die Partie kein Selbstläufer werden würde. Abstimmungsprobleme im Mittelblock sowie eine zu nachlässige Chancenverwertung sorgten dafür, dass sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Nach gut 18 Minuten stand es folgerichtig 11:11. Erst durch einige gelungene Wechsel sowie eine spürbar höhere Konzentration in den Aktionen fand die MSG besser ins Spiel. Die Männer vom Schwarzbach steigerten sich sowohl offensiv als auch defensiv und konnten sich bis zur Pause eine komfortable Fünf-Tore-Führung erspielen (22:17).

Nach dem Seitenwechsel riss die MSG die Partie endgültig an sich. Mit schnellem Umschaltspiel, vor allem über die Flügelzange Mika Weiner und Connor Pfeil, sowie konsequent ausgespielten Angriffen setzte sich die Mannschaft zunehmend ab. Gleichzeitig stand die Abwehr stabil, während Janik Pfeffer im Tor mit mehreren starken Paraden glänzte und den Vorsprung kontinuierlich ausbaute.

Ein besonderes Highlight folgte kurz vor dem Abpfiff: Stimmungsmacher Jan Polinski, eigentlich Flügelflitzer der MSG2, setzte sieben Sekunden vor Spielende den Schlusspunkt. Souverän versenkte er den Ball im gegnerischen Tor und erzielte damit sein erstes BOL-Tor.

Am Ende steht ein deutlicher 43:26-Heimsieg auf der Anzeigetafel, bei dem man lediglich neun Gegentoren in der zweiten Halbzeit zuließ. Nun gilt es, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen: Am kommenden Wochenende wartet am Samstag um 18:30 Uhr das traditionell schwierige Auswärtsspiel bei der TG Eltville. Ziel ist es, dort die nächsten zwei Punkte einzufahren.

Es spielten: Janik Pfeffer, Marius Kraus (Tor);  Marc Stroh (1), Marc Reuther, Johannes Stockhofe (1), Niklas Beimel, Max Schubert, Ben Büchter (4), Jan Polinski (1), Malte Braun (5), Maximilian Kapp (4), Jannik Poch (2), Mika Weiner (12/1), Connor Pfeil (7), Kevin Pappisch (6).