MSG I: Holprige Wiedergutmachung

Holprige Wiedergutmachung

Nach der Schmach vom letzten Wochenende hatten sich die Neubauerschützlinge einiges vorgenommen, konnten sich aber nur teilweise rehabilitieren. Zwar gelang ein 33:29 (16:13) Heimsieg über die HSG Hochheim/Wicker II, handballerisch ließen sie dennoch einiges zu wünschen übrig.

Zum Spiel

Die Auftaktphase gelang den Schwarzbachern schon einmal, der erneut starke Schröder führte die Heim-Sieben zu einem 10:5 Zwischenstand. Danach jedoch zeigten sich erneut Lücken in der Defensivreihe, so dass die Hochheimer ihren Kreisläufer gut in Position bringen konnten. Dementsprechend schmolz der Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 16:13.

Den Start zu Durchgang 2 verpennte die Heimsieben jedoch und schnell gelang es den Gästen auszugleichen. Erst mit der Einwechslung von Melvyn Irmer fand der Gastgeber seine spielerische Linie wieder und erarbeitete sich so einen kleinen Vorsprung zurück. Außerdem zeigte die Defensive eine stabilere Leistung, ermöglichte so leichte Tore aus der ersten Welle, die schlussendlich den Unterschied ausmachen sollten. In den letzten Minuten entschieden sich die Gäste zu einer doppelten Manndeckung, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase lösten die Schwarzbacher auch diese. So gewann die Heimmannschaft nicht unverdient, aber alles andere als souverän, mit 33:29.

Ausblick

Am kommenden Wochenende gastieren die Schwarzbacher beim Schlusslicht aus Dotzheim. Gewarnt sollte die Neubauer-Sieben dennoch sein, zum einen, weil sie sich bereits in der Hinrunde ein Ausrutscher gegen eines der Teams aus der hinteren Tabellenhälfte leistete, andererseits bringen die Dotzheimer eine beachtliche Heimbilanz mit. Nur ein einziges ihrer Heimspiele verloren diese, und das auch nur unglücklich mit einem Tor. Dennoch reisen die Kombinierten dort sicherlich mit dem Anspruch auf zwei Punkte an.

 

Es spielten
Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (1), Gärtner (2), Ickstadt (6), Irmer (4), Krüger, Schröder (8), Schubert (1), Stockhofe (4), Stroh (5/3), Theis (3), Wötzold

MSG I: Deftige Derbyklatsche

Derbe Derbyklatsche

 

Nach einer indiskutablen Leistung kommt die MSG Schwarzbach im Derby beim TV Hattersheim mit 29:24 (14:7) unter die Räder. Während die Hattersheimer so ihre Chancen auf Platz 2 wahren, ist der Vorsprung der Neubauer-Sieben zu eben jenem Platz auf 3 Punkte geschmolzen.

Zum Spiel

Die Anfangsphase verlief noch recht ausgeglichen bis zum 4:3. Danach fiel minutenlang kein Tor, Hattersheim tat sich im Angriff schwer, während die Gäste vorne zwar gefällig spielten, in der Konsequenz jedoch kläglich vergaben. Anschließend brachen die Schwarzbacher komplett ein, während der Gastgeber sich steigerte. Die Kombinierten verzweifelten an der gegnerischen Deckung und arbeiteten in der Defensive undiszipliniert. Resultat: ein 13:4 Zwischenstand, der auch zum Pausentee noch 14:7 betrug.

Im zweiten Durchgang ging die MSG zwar etwas konzentrierter zur Sache, bekam die wirklich gut spielenden Hattersheimer aber eigentlich zu keiner Zeit in den Griff. Einzig die Torhüter Janik Pfeffer und Andre Daaboul sowie Links-Außen Lukas Theis zeigten Normalform. Zwar robbten sich die Schützlinge von Andreas Neubauer und Beate Wohlleben noch einmal auf 2 Tore an die Heim-Sieben heran, aber auch nur ein Punkt wäre absolut unverdient gewesen. So gewann die an dem Tag deutlich bessere Mannschaft mit 29:24 und feierte berechtigt die Revanche für die Hinspielniederlage

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer, Gärtner (1), Ickstadt (4), Irmer, Schröder (4), Schubert, Stockhofe (2), Stroh (7/5), Theis (5), Weinfurth Wötzold

MSG I: Spitzenspiel – und was für eines

Spitzenspiel – und was für eines

Es war angerichtet in den Krifteler Schwarzbachhallen. Topspiel. Erster gegen Zweiter. 100 lautstarke Heimfans, 50 der Gäste, die in nichts nachstanden. Und beiden wurde ein Spektakel geboten. Ein Hin und Her mit wechselnden Führungen und dem schlussendlich glücklicheren Ende für die Gastgeber.

Vorzeichen

Die Schwarzbacher mussten auf den langzeitverletzten Konstantin Walter und den erkrankten Louis Weinfurth verzichten, während die TG Kastel II nicht auf ihre etatmäßigen Rechtshalben zurückgreifen konnte, dafür mit drei Spielern aus der spielfreien Landesligamannschaft auffüllten. Mit einem Sieg der Kasteler wäre das Meisterschaftsrennen für diese wieder offen, bei einem Heimsieg würden die Schwarzbacher den zweiten Platz sichern, hätten sie so doch 8 Punkte und den direkten Vergleich Vorsprung.

 

Zum Spiel

Die TG Kastel erwischte den deutlich besseren Start. Nach sechs gespielten Minuten stand es schon 1:5. Die Defensive der Schwarzbacher wirkte nicht griffig genug, erzwang zwar bereits zu diesem Zeitpunkt zweimal das drohende Zeitspiel, musste sich dann aber dennoch über Gegentore ärgern. Danach fand die Heimsieben besser ins Spiel und erarbeitete sich gute Chancen, die sie konsequent verwertete. Doch Kastel spielte ebenso stark auf und da beide Abwehrreihen sich weigerten ihre Torhüter zu unterstützen fiel Tor um Tor. Über 3:7, 6:9 und 11:14 arbeiteten sich die Schwarzbacher zurück ins Spiel, ehe der starke Kapitän Schröder mit dem Halbzeitpfiff den Ball zum 16:16 in den Winkel des gegnerischen Gehäuses jagte.

So ging es auch in Halbzeit 2 weiter, die Kombinierten vom Schwarzbach hatten das Momentum auf ihrer Seite, nutzten angepeitscht von der Kulisse eine doppelte Überzahl und setzten sich durch den treffsicheren Lukas Theis bis auf 24:19 ab. Dann folgte allerdings ein Bruch im Spiel, die Schwarzbacher kassierten selbst zwei ungeschickte Zeitstrafen, so dass Kastel zurückkam. Die Gäste witterten zusammen mit ihrer Fanschar Morgenluft und stellten auf 24:24. Nach dem 25:25 brach jedoch die Zeit von Andre Daaboul an, der in den letzten 7 Minuten sein Tor komplett vernagelte. Cleverer agierten nun die Schwarzbacher, lösten die Manndeckung gegen Stockhofe jetzt besser und der überzeugende Daniel Ickstadt verwandelte vorne zweimal eiskalt. 29:25 endete so ein Handballspektakel, geführt von zwei sehr guten und leidenschaftlich kämpfenden Mannschaften, das alles bot, was das Handballherz begehrt.

Ein Dank gilt dem hervorragenden Fanblock der Schwarzbacher, sowie Frank Weiner für das Bereitstellen der Fotos.

Ausblick

Einen Riesenschritt in Richtung Relegation ist damit gegangen, doch jetzt gilt es die überragende Saison noch komplett zu veredeln. Dazu müssen die Jungs von Andi Neubauer nächsten Samstag nach Hattersheim, zur Mutter aller Derbys. Nach der deutlichen Hinspielniederlage werden die Stadtnachbarn ein anderes Gesicht präsentieren wollen, zeigen sich mit Siegen gegen die TG Kastel und die wiedererstarkten Hochheimer entsprechend formstark. Auch hier werden die Schwarzbacher wieder auf eine hitzige Atmosphäre treffen und müssen einen kühlen Kopf bewahren um die Punkte entführen zu können.

 

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (2), Gärtner (2), Ickstadt (6), Irmer, Krüger, Schröder (5), Schubert, Stockhofe (4), Stroh (7/6), Theis (3), Wötzold

MSG I: Wenn’s läuft, dann läuft’s

Wenn‘s läuft, dann läuft’s

Auch aus Nordenstadt entführt die Neubauer-Truppe zwei Punkte und zementiert damit die Spitzenposition der Bezirklsiga B. Das 29:34 (15:16) markiert den zwölften Sieg im dreizehnten Spiel und kaschiert ein wenig die Probleme der letzten Wochen.

Zum Spiel

Ein Spiel auf Augenhöhe hatte man erwartet, ein Spiel auf Augenhöhe erhielt man auch. Von Beginn an gelang es keiner Mannschaft sich auf mehr als 2 Tore abzusetzen. Beide Defensivreihen taten sich enorm schwer die Kreise des Gegners einzuschränken und so fiel Treffer um Treffer. 0:2, 4:4 und 8:6 waren die Zwischenstände in der ersten Viertelstunde. Erst die Einwechslung Janik Pfeffers ins Gästegehäuse verlieh den Schwarzbachern etwas mehr Stabilität – nicht in der Abwehr, sondern weil Pfeffer bis zum Halbzeitpfiff noch etliche freie Chancen vereitelte.

In der Offensive hingegen zeigten die Schwarzbacher, warum sie an der Tabellenspitze stehen und legten eine ungekannte Wurfeffektivität an den Tag. Stroh, Schröder, Irmer und Krüger im Rückraum rissen das Spiel an sich und verwandelten sicher. Mit einer 15:16 Führung ging es in die Kabine.
Auch in Halbzeit 2 entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, denn die Gäste bekamen den quirligen Mittelmann der Nordenstädter nie richtig in den Griff. Nach dem 20:23 glich die Heim-Sieben beim 23:23 wieder aus. Bis zum 27:28 legten die Kombinierten immer ein Tor vor und Nordenstadt zog nach, bis der wieder eingewechselte Daaboul mit 3 Paraden in Folge für das erste richtige Polster zu Gunsten der MSG sorgte. Mit ein bisschen mehr Glück hätten die Gastgeber das Spiel auch für sich entscheiden können, so kippte das Spiel allerdings in Richtung der Schwarzbacher und fiel am Ende – analog zum Hinspiel – zu deutlich aus.

Das Spitzenspiel steht vor der Tür

Am Samstag um 19 Uhr gastiert die Reserve der TG Kastel in der Schwarzbachhalle, im Duell Erster gegen Zweiter geht es wahrlich um Big Points. Gewinnt die MSG wird sie von Platz 2 kaum mehr zu verdrängen sein. Doch die Kasteler erwiesen sich schon in der Hinrunde als großer Konkurrent und mussten die Punkte nur knapp und nach großem Kampf der Neubauer-Mannschaft überlassen. Diese muss sich überlegen wie sie den Ausfall von Walter in der Defensive kompensieren kann, denn eins ist klar: dort gibt es noch großen Steigerungsbedarf.

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (2), Gärtner, Ickstadt (2), Irmer (5), Krüger (5), Schröder (2), Schubert (3), Stroh (11/5), Stockhofe (1), Theis (2), Wötzold (1)

MSG I: Die Welle weiter geritten

Die Welle weiter geritten

Die MSG Schwarzbach trotzt den anhaltenden Verletzungssorgen und rettet sich mit einem 31:29 (20:15) Sieg in die Faschingspause und hofft auf einige Rückkehrer für den Kracher gegen Nordenstadt in zwei Wochen.

Zum Spiel

Die Langenhainer hatten sich etwas einfallen lassen, wollten die Hausherren mit einer versetzten 5-1 Abwehr knacken. Dies gelang allerdings nur in den ersten Minuten, danach hebelten die Schwarzbacher den Defensivverband gnadenlos aus und erzielten Tor um Tor. Da fiel es dann nicht schwerer ins Gewicht, dass die Abwehr nur in den Anfangsminuten sattelfest stand. Logische Konsequenz, Tore hüben wie drüben. Der anhaltend formstarke Marc Stroh traf quasi nach Belieben und die Höhenluft des Skiurlaubs tat auch Marcel Wötzold gut, der mit 100%iger Trefferquote glänzte. Am Kreis ackerte Jonas Echtermeyer emsig wie immer und belohnte sich mit zahlreichen schönen Toren. Beim Halbzeitstand von 20-15 wurden die Seiten getauscht und Langenhain gestaltete von nun an das Spiel deutlich ausgeglichener.
Mal kamen die Gäste auf 3 Tore ran, dann setzten die Schwarzbacher wieder eine Serie. In der 40. und 50. Minute waren es aber jeweils die 5 Tore von der Halbzeit, die den Unterschied ausmachten. Da die Heim-Sieben in den letzten 10 Minuten ein wenig fahrlässig in der Chancenverwertung wurde korrigierte Langenhain das Ergebnis auch noch auf 31-29, so richtig eng sollte es aber nicht mehr werden.

Fazit

Es ist schon faszinierend zu sehen, was Selbstvertrauen alles mit einer Mannschaft machen kann. Trotz des Ausfalls von Walter, Theis, Irmer und Gärtner – und so quasi dem kompletten ersten  Abwehrverbund – schaffen es die Schwarzbacher im Moment solche Spiele über die Bühne zu schaukeln. Gegen Nordenstadt hofft man dennoch auf die Rückkehrer und auch der seit Wochen angeschlagene Stockhofe sollte sich bis dahin wieder gesund melden. Ein Dank gilt wie in den letzten Wochen auch der zweiten Mannschaft, die erneut bereitwillig aushalf und trotz bereits gespielten 60 Minuten in den Beinen für wichtige Entlastung sorgen konnte.

Es spielten:
Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (4), Gendritzki (1), Ickstadt (4), Krüger (4), Schappert (1), Schröder (4), Schubert (1), Stockhofe (1), Stroh (8), Weinfurth (1), Wötzold (2)

 

MSG I: Den Sieg teuer bezahlt

Den Sieg teuer bezahlt

 

Langsam wird es eng im Kader. Mit dem formstarken Marius Krüger verletzte sich ein weiterer Rückraumspieler und fällt mit einem Sehnenriss im Finger die nächsten Wochen aus, Konstantin Walter erwischte es noch schlimmer. Ohne Gegnereinwirkung verdrehte er sich das Knie und fehlt wegen eines Kreuzbandrisses mindestens bis Saisonende, ein herber Verlust für die Mannschaft von Andreas Neubauer. Das alles trübt den 22:32 (9:12) Auswärtssieg bei der TGS Langenhain II.

Zum Spiel

Langenhain entpuppte sich als der erwartet schwierige Gegner und spielte munter mit. Hätte Andre Daaboul nicht im Tor gestanden, es hätte wohl mehr als die nur 9 Tore bis zum Halbzeitpfiff gesetzt. So fiel es nicht schwerer ins Gewicht, dass das Team um den erneut guten Kapitän Schröder vorne recht uninspiriert gegen die Langenhainer Deckung spielte. Moritz Gärtner und Jonas Echtermeyer hielten zusammen mit Marius Krüger die Abwehr zusammen und vereitelten einige Kreisanspiele, über die die Langenhainer Reserve aber auch hin und wieder zum Zuge kam. Mit der Halbzeitsirene erzielte Max Schubert den 9:12 Pausenstand.

Auch nach dem Pausentee entnervte die Langenhainer Deckung die Schwarzbacher, so dass Schröder sich in der 40.Minute bei 13:17 gar zu einer roten Karte meckerte. Zum Glück überstanden die Gäste auch diese vierminütige Unterzahl recht unbeschadet und zogen danach langsam davon. Die offensiver werdende Heimabwehr hebelten die Schwarzbacher nun besser aus, so dass der Vorsprung weiter wuchs. Über 17:22 und 19:26 feierten die Gäste schlussendlich einen verdienten, wenn auch zu hoch ausgefallenen, 22:32 Sieg. Janik Pfeffer begeisterte in den letzten 10 Minuten mit einer lupenreinen Torwartleistung und auch Louis Weinfurth aus der zweiten Mannschaft feierte ein starkes Debut für die Erste. Ebenfalls bedanken muss sich die Mannschaft von Andreas Neubauer bei Frank Schopper und Niclas Wilhelm, die ebenfalls vom Unterbau aushalfen.

In 3 Wochen geht es dann wieder gegen die Langenhainer, nun aber vor heimischem Publikum. Dort wollen die Schwarzbacher sicherlich auch die Punkte behalten, müssen sich dafür aber gerade in der Offensive noch ein wenig steigern.

 

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (3), Gärtner (2), Ickstadt (3), Krüger (6), Schröder (5), Schubert (1), Stockhofe (2), Stroh (6/4), Walter (1), Weinfurth (3), Wilhelm, Wötzold

MSG I: Gelungener Jahresauftakt

Der Verletzungsmisere getrotzt

 

Gleich ohne 4 Spieler musste die MSG Schwarzbach bei der TSG Eppstein II antreten, sicherte sich aber dennoch in souveräner Manier zwei Punkte. Beim 30:24 Sieg avancierten Kapitän Christian Schröder und Marc Stroh zu den Matchwinnern.

Eine Hiobsbotschaft nach der Anderen ereilte die MSG in der Winterpause. Links-Außen Lukas Theis muss die nächsten Wochen mit einem Bänderriss im Sprunggelenk genauso passen wie Regisseur Melvyn Irmer. Ebenfalls verzichten müssen die Schwarzbacher auf ihren anderen Links-Außen Konstantin Walter, den eine Fingerverletzung außer Gefecht setzt. Marcel Wötzold befindet sich im Urlaub und Johannes Stockhofe kann ob einer Fußblessur nur zum 7-Meter-Werfen eingesetzt werden. Ein Glück, wenn man eine starke zweite Mannschaft hat und diese auch noch bereitwillig aushilft. Dennis Gendritzki entlastete immer wieder den überragenden Marc Stroh, Links Außen Andre Piddiu glänzte mit eine 100%-Quote, Rechts-Halb verwandelte Christoph Schappert konsequent aus der zweiten Reihe und Youngster Niclas Wilhelm erzielte sein erstes Tor für „die Erste“. Aber der Reihe nach.

Bereits nach 5 Minuten waren die Gastgeber zu einer Auszeit gezwungen. Beim 2:6 hatte die MSG vom Schwarzbach die Eppsteiner konsequent mit der zweiten Welle bestraft, das blieb auch bis zum 2:8 so. Dann fanden die Burgstädter besser ins Spiel, während die Gäste mit technischen Fehlern haderten. Beim 6:8 war der Anschluss wieder hergestellt, dann kehrte die spielerische Linie zurück ins Team von Andreas Neubauer. Das 10:14 zur Halbzeit fiel eigentlich noch zu niedrig aus.

Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs gestalteten die Eppsteiner ausgeglichen, auch weil sie sich in ihrer Rückwärtsbewegung deutlich verbessert zeigten und die MSG der Kräfte wegen ein wenig das Tempo herunterschraubte. Danach erzielten Schröder, Stroh und Schappert einige einfache Tore von 9 Metern, Andre Daaboul entschied das Torwartduell für sich und der Widerstand der Eppsteiner war gebrochen. Beim 16:26 war das Spiel gelaufen, danach betrieben die Gastgeber noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Auch im neuen Jahr zeigten die Schützlinge von Andreas Neubauer erneut eine weitestgehend ansprechende Leistung, dürfen die technischen Fehler allerdings noch herunterschrauben und in der Wurfauswahl etwas souveräner werden.

Am Sonntag muss die MSG nach Langenhain reisen, wo die Spieler der zweiten Mannschaft nun allerdings nicht aushelfen können. Somit wird es dort wohl ungleich schwieriger und „auf dem anderen Berg“ ist es genauso schwer den Gipfel zu erklimmen.

Bedanken möchte sich die Mannschaft nochmal bei ihrer Reserve, nicht nur für das Abstellen der Spieler, sondern auch für die zahlreiche Unterstützung an einem Donnerstagabend in fremder Halle, das zeugt von einem intakten Verein. Toll.

 

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer, Gärtner (2), Gendritzki, Ickstadt (3), Krüger (5), Piddiu (2), Schappert (4), Schröder (4), Schubert, Stockhofe (1/1), Stroh (8/1), Wilhelm (1)

MSG I: Abwehrschlacht gewonnen

Dank einer famosen 3-2-1 Abwehr besiegt die MSG Schwarzbach die HSG Eschhofen/Steeden mit 24:18 (11:9) und betreibt Wiedergutmachung nach den letzten enttäuschenden Auftritten. Damit erklimmt die Mannschaft von Andreas Neubauer vorerst die Tabellenspitze und freut sich über diese tolle Momentaufnahme.
Der Beginn der Partie verlief mehr als schleppend, denn beide Mannschaften taten sich schwer damit Chancen zu kreieren. Die Gastgeber scheiterten an technischen Unzulänglichkeiten und zu frühen Abschlüssen, während Eschhofen sich die Zähne an der gegnerischen 3-2-1 Defensive ausbiss. Dementsprechend dauerte es, ehe das „Spitzenspiel“ Fahrt aufnahm. Nach den ausgeglichenen Zwischenständen von 1:1, 3:3 und 7:7  gelang es den Gastgebern sich ein dünnes Polsterchen herauszuarbeiten. Besonders der aus dem Urlaub offensichtlich gut erholt zurückgekehrte Marc Stroh sorgte für Belebung im Angriffsspiel der Vortaunusler, der Grundstein wurde allerdings in einer aggressiven Deckung erarbeitet. Jonas Echtermeyer und Moritz Gärtner dirigierten von hinten, während Konstantin Walter und Melvyn Irmer für die nötige Robustheit sorgten. Was dann noch Richtung Tor kam parierte Andre Daaboul tadellos. Mit 11:9 ging es in die Kabine.
Auch in Halbzeit zwei sollte sich das Bild nicht ändern, die Eschhofener Handballer fanden nur wenig Mittel im Angriff. Bis zum 13:11 blieben sie noch auf Augenhöhe, dann mussten sie jedoch abreißen lassen. Zwar tat sich die MSG vom Schwarzbach in der Offensive ebenfalls schwer, machte das aber durch die Arbeit im Abwehrverbund wieder wett. Konsequent zogen sie bis zum vorentscheidenden 21:14 in der 50. Minute davon, ehe sich die Gäste über ihr Tempospiel nochmal ein wenig berappelten und etwas verkürzen konnten. Richtig eng wurde es aber nicht mehr und das Spiel endete 24:18 – letztlich auch in der Höhe verdient.

Nun freuen die Männer um Kapitän Christian Schröder sich erst einmal über ein spielfreies Wochenende, ehe sie einen schweren Dezember vor der Brust haben. Sonntag in zwei Wochen müssen die Schwarzbacher sich auf den Weg zu den heimstarken Eppsteinern machen, bevor sie im letzten Spiel des Jahres die Überraschungsmannschaft aus Katzenelnbogen begrüßen dürfen.

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Echtermeyer (1), Gärtner (1), Ickstadt, Irmer (4), Krüger (3), Schröder (2), Schubert (2), Stockhofe (3/1), Stroh (6), Theis, Walter (2), Wötzold


 

 

MSG I: Erste Niederlage tut weh

Nachdem die MSG Schwarzbach schon in den Vorwochen quasi nach einer Niederlage gebettelt hatte, tat ihr die HSG Obere Aar nun endlich den Gefallen. Mit 25:24 (13:10) mussten sich die Männer von Vertretungscoach Steffen Wipfler verdient geschlagen geben.

Nach einer Niederlage versucht wohl jede Mannschaft die Gründe aufzuarbeiten. Im günstigsten Falle war es der Schiedsrichter, das Spielgerät, die Halle oder die Anwurfzeit. Doch keines dieser Kriterien hält leider in diesem Falle als Ausrede her. Natürlich vermissten die Männer ihren kranken Trainer Andreas Neubauer und den Rückraum-Rechten Marc Stroh schmerzlich, doch coachte Steffen Wipfler einwandfrei und mit 13 Mann reist die MSG mit fast voller Kapelle zur HSG Obere Aar.

Woran liegt es also, dass die Handballer vom Schwarzbach gegen einen Gegner des Tabellenendes verlieren? Nun, soviel vorweg: vor allem am Gegner. Denn die MSG entführte schon mit deutlich schlechteren Spielen diese Saison Punkte, aber beim Gastgeber lief einfach viel zusammen. Gepaart mit einem nicht immer 100-prozentigen Einsatz und absolut keiner Einstellung zur zweiten Welle auf Seiten der MSG.

Beim 4:6 schienen die Schwarzbacher noch auf Kurs zu liegen, hatten aber auch hier schon zu viele Bälle durch gutes Abräumen nach rechts kassiert, glücklicherweise aber zwei technische Fehler des Gegners bestraft. Danach machte sich bemerkbar, dass der Positionsangriff der Schwarzbacher viel zu statisch agierte. Die Heim-Sieben verschob geschickt und dementsprechend enwickelten die Gäste wenig gute Chancen. Der 13:10 Halbzeitstand war so völlig verdient.

Anfang der zweiten Halbzeit stand die Abwehr der Schwarzbacher nun besser, eroberte etliche Bälle und so hätte es gehen können. Da aber in den ersten vier Angriffen auch gleich vier technsiche Fehler folgten konnten sich die Spieler der oberen Aar Mitte der zweiten Hälfte bis auf 20:15 absetzen. Dann endlich besann die MSG sich auf ihr Tempospiel und egalisierte beim 21:21 sogar noch einmal. Aber auch die Obere Aar spielte nun geschickt, verschleppte das Tempo etwas und kam über ihren Rückraum-Linken immer wieder zu guten Möglichkeiten. 30 Sekunden vor Schluss führten die Gastgeber mit 25:24 und Steffen Wipfler nahm die Auszeit. Aber auch das half nichts, Stockhofe spielte darauffolgend den Ball unsauber ab und zwang so Schröder zu einem Notwurf, den der Tormann parierte. So blieb nicht mehr, als den Gastgebern zu einem verdienten Sieg zu gratulieren.

Am Samstag um 17.30 Uhr gastiert die HSG Eschhofen/Steeden in der Brühlwiesenhalle. Mit nur 3 Verlustpunkten kommt eines der absoluten Spitzenteams der Liga. Mit einem Auftritt wie in den letzten Woche darf man sich wohl keine Punkte erhoffen, es heißt also den Schalter wieder umzulegen.

Es spielten:

Pfeffer (Tor), Echtermeyer (1), Gärtner (2), Ickstadt (1), Irmer (1), Krüger (1), Schröder (2), Schubert, Stockhofe (7); Theis (6/3), Walter (3), Wötzold

MSG I: Schwein gehabt

Schwein gehabt

 

Trotz einer unterirdischen Chancenverwertung besiegt die MSG Schwarzbach vor heimischem Publikum den TV Idstein II, der sich für eine sehr couragierte Leistung nicht belohnt.

Gleich zu Beginn fielen die Treffer wie reife Früchte, Idstein legte vor, die MSG zog nach. Nach dem 4:4 stockte es im Angriff der Gastgeber jedoch gewaltig, ein Fehlwurf reihte sich an den Nächsten, unterbrochen nur von dem ein oder anderen technischen Fehler. Idstein hingegen spielte immer wieder clever ihren Kreisläufer frei und setzt sich so auf 6:10 in der 17. Minute ab. Trainer Andreas Neubauer ordnete daraufhin eine Abwehrumstellung an, eine Maßnahme, die sich auszahlte. Fortan war es weniger entscheidend, dass die Schwarzbacher vorne weiterhin bestenfalls schlecht spielten, da sich die Idsteiner gleichermaßen schwer taten. Dementsprechend bezeichnend für den Handball in Durchgang eins war der letzte Angriff der Idsteiner. Gezwungen zu einem Notwurf vegaben diese zehn Sekunde vor der Sirene, ehe die Schwarzbacher noch einen technischen Fehler draufsetzten, Stockhofe sich ungeschickt eine völlig unnötige Zwei-Minuten-Strafe abholte und Idstein doch noch zum 11:13 Halbzeitstand stellen konnte.

Dementsprechend war auch die Stimmung in der Kabine. Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte wollte es nicht besser werden. Der gut aufspielende Gast setze sich bis auf 11:15 ab. Dann jedoch folgte eine gute Phase der Schwarzbacher, die die nun eingesetzte Manndeckung gegen Schröder und Stockhofe nutzte. Endlich kamen die Gastgeber in ein ordentliches Angriffsspiel, das zumeist Melvyn Irmer geschickt löste. In der Deckung spielte die MSG jetzt robuster und Idstein tat sich schwer mit Abschlüssen, kam eigentlich nur über ihre Außenspieler zu ordentlichen Möglichkeiten. Nach und nach kämpfte sich die MSG so wieder ran und konnte ausgleichen. Als Idstein wieder in ihre gewohnte Abwehrformation zurückging, taten sich die Schwarzbacher aber auch wieder schwerer. Dennoch gingen diese nach einer ausgeglichenen Phase zwschen dem 16:16 und 19:19 letztlich fünf Minuten vor Ende mit 24:21 in Front. Unerklärlicherweise machte die Spielgemeinschaft den Sack dann aber nicht zu, ließ den Gegner nochmal rankommen und so hatte dieser zwanzig Sekunden vor Spielende die Chance auszugleichen, scheiterte allerdings freistehend. Danach erzielten die Schwarzbacher noch einen Treffer und beim Schlusspfiff zeigte die Anzeigetafel ein 25:23 an.

Letztlich kam der Gastgeber so glücklich mit einem blauen Auge davon, während die Idsteiner sicherlich auch mindestens einen Zähler verdient hätten. Solch eine Leistung darf die MSG nicht mehr zeigen, möchte sie sich tatsächlich in der Spitzengruppe etablieren. Nächsten Sonntag haben die Männer des geschickt coachenden Andreas Neubauer die Chance es bei der HSG Obere Aar besser zu machen.

Es spielten:

Daaboul, Pfeffer (Tor), Braun, Echtermeyer (2), Gärtner (1), Ickstadt (5), Irmer (3), Krüger (3), Schröder (1), Schubert (1), Stockhofe (5/4), Theis (2/1), Walter, Wötzold (2)